Amphibien in der Region St.Gallen–Appenzell

Die meisten Amphibienarten, die bei uns leben sind gefährdet bis stark gefährdet.

Datenstand 2009 Gefährdung Nordschweiz
Alpensalamander Salamandra atra nicht gefährdet
Bergmolch Ichthyosaura alpestris nicht gefährdet
Erdkröte Bufo bufo verletzlich
Fadenmolch Lissotriton helveticus verletzlich
Feuersalamander Salamandra salamandra verletzlich
Geburtshelferkröte Alytes obstetricans stark gefährdet
Gelbbauchunke Bombina variegata stark gefährdet
Grasfrosch Rana temporaria nicht gefährdet
Kammmolch Triturus cristatus stark gefährdet
Kreuzkröte Epidalea calamita stark gefährdet
Laubfrosch Hyla arborea stark gefährdet
Seefrosch Pelophylax ridibundus eingeschleppt
Teichmolch Lissotriton vulgaris stark gefährdet
Wasserfrosch-Komplex Pelophylax sp. potenziell gefährdet

Amphibienschutz

Die regionale Koordinationsstelle für Amphibien- und Reptilienschutz wird von «karch» geleitet.
«Ökonzept GmbH» ist die Anlaufstelle für Fragen zum Amphibien- und Reptilienschutz in unserer Region.

Amphibien in der Schule

In den Kantonen St.Gallen und Appenzell ist es ausdrücklich erlaubt, für Lehrzwecke Amphibienlaiche in kleinen Mengen zu sammeln und im Schulzimmer bis zur Metamorphose der Larven zu halten. Das Beobachten der Entwicklung von lebenden Tieren ist auch Bestandteil des Lehrplans 21. Eine Anleitung zur Haltung von Amphibienlarven von der Stadt Zürich (2011) finden Sie hier. Angaben zur Aufzucht von Kaulquappen finden Sie auch bei «karch».

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